Warum schenken Grosseltern ihren Enkeln Gold?
Viele Grosseltern möchten etwas weitergeben, das bleibt: nicht noch ein Spielzeug, sondern einen Grundstein für später. Ein Goldsparplan verbindet beides – kleine, regelmässige Beiträge, die zu echtem Edelmetall werden. Und er ist eine Gelegenheit, mit den Enkeln über Geld, Geduld und Werte zu sprechen.
Wichtig ist uns die ehrliche Einordnung: Gold ist kein Versprechen. Der Preis kann über Jahre fallen oder seitwärts laufen, und es fallen Kosten an. Gerade bei einem Zeithorizont bis zur Volljährigkeit kann der lange Zeitraum aber helfen, Schwankungen auszusitzen.
Wie können Grosseltern konkret schenken?
Es gibt zwei Wege. Entweder eröffnet ihr einen eigenen Sparplan für das Enkelkind und legt eine Monatsrate fest. Oder ihr zahlt zu Geburt, Taufe, Geburtstag und Weihnachten in den Sparplan ein, den die Eltern bereits führen – so entstehen keine doppelten Einrichtungskosten.
Für den zweiten Weg gibt es den Familien-Topf: Die Eltern erstellen eine Einzahl-Karte mit Swiss QR-Code oder GiroCode, und ihr zahlt mit der richtigen Referenz direkt auf das Kunden-Sonderkonto ein. Die Karte entsteht im Browser, Zahlungsdaten werden nicht gespeichert.
- Eigener Sparplan ab 50 € bzw. CHF-Gegenwert im Monat
- Oder Beiträge zu Anlässen in den Familien-Topf
- Physisches Edelmetall, versichert in der Schweiz
- Kosten schriftlich vor Abschluss
Wem gehört das Gold der Enkel?
Der Sparplan kann auf den Namen des Kindes laufen. Wie Eigentum, Schenkung und die Vertretung durch die Eltern bis zur Volljährigkeit geregelt sind, steht in den Vertragsunterlagen und gehört ins Gespräch. Das Edelmetall wird getrennt vom Firmenvermögen des Anbieters verwahrt und gehört damit nicht zu dessen Insolvenzmasse.
Mit der Volljährigkeit entscheidet das Enkelkind selbst, ob es das Edelmetall behält, verkauft oder ausliefern lässt.
Was kostet ein Goldsparplan für Enkel?
Es fallen Einrichtungskosten auf die geplanten Einzahlungen, ein Agio auf jede Einzahlung, laufende Kosten für Verwaltung, Versicherung und Lagerung sowie gegebenenfalls ein Erfolgsanteil an. Die Sätze sind vorläufig und vom Partner zu bestätigen. Der Sparrechner zeigt dir, was in vier Szenarien nach allen Kosten übrig bleiben könnte.
Was gilt bei Schenkung und Steuern?
Schenkungen an Enkel sind je nach Land, Kanton und Höhe unterschiedlich geregelt. In Deutschland sind Gewinne aus physischem Edelmetall nach zwölf Monaten Haltefrist grundsätzlich steuerfrei, in Österreich gilt grundsätzlich eine Spekulationsfrist von einem Jahr, in der Schweiz sind private Kapitalgewinne grundsätzlich einkommenssteuerfrei. Für Schenkungs- und Erbschaftsfragen lohnt sich eine kurze Steuer- oder Rechtsberatung.
Worauf sollten Grosseltern vorher achten?
Sprecht mit den Eltern, bevor ihr einen eigenen Vertrag eröffnet: Oft ist ein Beitrag in den bestehenden Familien-Topf günstiger, weil keine zweiten Einrichtungskosten anfallen. Und plant nur Beträge ein, die ihr über viele Jahre entbehren könnt – die eigene Reserve geht vor.
Wie erklärt ihr den Enkeln das Geschenk?
Ein kurzer Brief zur Geburt oder Taufe erzählt, warum ihr euch für dieses Geschenk entschieden habt. Später könnt ihr gemeinsam auf die Jahresabrechnung schauen und erklären, was eine Feinunze ist, warum der Preis schwankt und weshalb Geduld beim Sparen hilft. So wird aus einem Betrag eine kleine Lektion in finanzieller Bildung.
Häufige Fragen
- Können Grosseltern in den Sparplan der Eltern einzahlen?
- Ja. Über den Familien-Topf zahlt ihr mit der richtigen Referenz direkt auf das Kunden-Sonderkonto ein – ohne eigenen Vertrag und ohne doppelte Einrichtungskosten.
- Ab welchem Betrag kann ich als Grosselternteil starten?
- Ein eigener Sparplan ist ab 50 € bzw. dem Gegenwert in CHF pro Monat möglich. Einmalige Beiträge zu Anlässen sind über den Familien-Topf möglich.
- Was passiert mit dem Gold, wenn das Enkelkind volljährig ist?
- Dann entscheidet es selbst, ob es das Edelmetall behält, verkauft oder ausliefern lässt. Eine Auslieferung kostet Versand, Versicherung und allenfalls Steuern.
